Millionäre enthüllen riesigen Blauen Elefanten, um mehr Steuern zu fordern!
Am Internationalen Tag der Arbeit enthüllt ein Netzwerk von Multimillionär:innen vor dem Brandenburger Tor in Berlin einen riesigen Blauen Elefanten. Es ist ein Zeichen, um die Regierungen aufzufordern, den "Elefanten im Raum" anzuerkennen – nämlich, dass die Besteuerung ihres Reichtums eine Lösung ist, um die Ungleichheit zu bekämpfen und die Antworten auf die zahlreichen Krisen zu finanzieren, denen die Welt heute gegenübersteht.
Im Namen des Netzwerks “Millionaires for Humanity” sagte der Gründer Djaffar Shalchi:
"Der Elefant im Raum ist, dass die Regierungen es in der Hand haben, all die vielfältigen Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind, zu lösen, indem sie uns reiche Menschen besteuern. Aber sie tun es nicht und besteuern stattdessen Arbeitnehmer mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Es ist ungerecht, die Last den einfachen Arbeitnehmern aufzubürden, und sie verpassen eine einmalige Gelegenheit, die Milliarden aufzubringen, die wir zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen benötigen".
Der Blaue Elefant misst 175m³ und ist eine Initiative von “Millionaires for Humanity”. Er reist durch Europa, um auf die globale Ungleichheit und das Potenzial einer Vermögenssteuer zur Bekämpfung der Ungleichheit hinzuweisen. Die heutige Veranstaltung ist gemeinsam mit dem Verein taxmenow entstanten – eine Initiative für Steuergerechtigkeit im DACH-Raum.
Eine Sprecherin und Mitbegründerin von taxmenow, Millionenerbin Marlene Engelhorn, sagte: "Solidarität geht uns alle etwas an. Vermögensverteilung trifft ins Herz der Demokratie. Um die Zukunft und Arbeitsplätze für alle zu sichern, ist es wichtig, eine gerechte Steuerpolitik umzusetzen."
Sie fuhr fort: "Am Internationalen Tag der Arbeit ist es an der Zeit, daran zu erinnern, dass es den Selfmade-Millionär nicht gibt. Millionär:innen existieren nur auf dem Rücken der Arbeit anderer und auf den Dienstleistungen und der Infrastruktur, die durch Steuern finanziert werden. Das muss anerkannt werden, und Vermögen muss besteuert werden."
Marlene Engelhorn wird bei der Veranstaltung am Pariser Platz um 14 Uhr sprechen. Weitere Redner:innen auf der Veranstaltung sind Julia Jirmann, Netzwerk Steuergerechtigkeit, Daniel Mittler, Geschäftsführer der Bürgerbewegung Finanzwende, Philipp Dehne, Bildungskampagne Schule muss anders und Anne Lautsch, Berliner Bündnis für schulische Inklusion.
Überblick
Wann: Sonntag, 1. Mai 2022, 14.00 bis 17.00 Uhr.
Wo: Pariser Platz, Berlin
Was: Ein 5 m breiter, 5 m hoher und 7 m langer blauer aufblasbarer Elefant wird aufgestellt, um das Bewusstsein für den Elefanten im Raum zu schärfen: die Vermögenssteuer.
Programm: Redner von 14 bis 15 Uhr
Marlene Engelhorn, Mitgründerin von taxmenow - Initiative für Steuergerechtigkeit e.V.
Julia Jirmann, Netzwerk Steuergerechtigkeit
Daniel Mittler, Geschäftsführer der Bürgerbewegung Finanzwende
Philipp Dehne, Bildungskampagne Schule muss anders
Anne Lautsch, Berliner Bündnis für schulische Inklusion
Ansonsten Gespräche mit den Teilnehmer:innen.