Vom 4.-8. Mai 2011 prasentiert Fountainhead® Tanz Theatre unter der Leitung von Prof. Gayle McKinney Griffith und Prof. Donald Muldrow Griffith die 26. Ausgabe des Black International Cinema Berlin.
Bereits zum dritten Mal findet das Festival in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten des Bezirks Tempelhof-Schoneberg im Kinosaal und in der Bibliothek des historischen Rathauses Schoneberg statt.
Black International Cinema Berlin ist eine interkulturelle Veranstaltung, die die Beitrage von FilmemacherInnen aus unterschiedlichen kulturellen, ethnischen, soziookonomischen und religiosen Zusammehangen prasentiert.
Im Zentrum des Festivals stehen Filme aus der afrikanischen Diaspora und Beitrage, die sich mit interkulturellen Themen befassen. Black International Cinema Berlin bietet einen Ort für den geistigen und künstlerischen Austausch, eine Oase der Inspiration und Information.
Bis zu 40 Beitrage stehen in diesem Jahr auf dem Programm, darunter Produktionen aus Jamaika, den USA, Frankreich, Mali, Australien, Großbritannien, Liberia, Spanien, Danemark, Deutschland, Nepal, Irak, Italien, Kolumbien und Burundi.
Die Filme spiegeln Lebenswelten aus einer Vielzahl von Perspektiven wider und bieten Einblicke in Welten, die uns meistens verborgen bleiben. Intime und autenthische Blicke auf soziale, kulturelle, politische und okonomische Realitaten. Neben Dokumentationen, die sich mit HIV und Sexualitat, der Bürgerrechtsbewegung und Reparationsfragen für Afrikanisch-Amerikaner in den USA befassen, sind Beitrage zu sehen, die die afrikanische Migration nach Europa und die Suche nach Menschlichkeit wahrend des Volkermords in Ruanda thematisieren.
Ebenso werden aus der personlichen Sicht zweier CBS Journalisten die Folgen für die Menschen in Haiti nach dem Erdbeben dokumentiert sowie anhand der Geschichte eines jungen Paares die Situation in New Orleans nach Hurrikan Katrina als Animationsfilm aufgezeichnet.
Weitere Beitrage, darunter sowohl Dokumentationen als auch Spielfilme, handeln von den Herausforderungen afrikanisch-amerikanischer Künstler, einem blinden kolumbianischen Komponisten, von historischen Aspekten des HipHops und einem integrierenden Tanzstück, in dem Tanzer, Schauspieler und physisch eingeschrankte tanzinteressierte Menschen teilnehmen.
Eingerahmt wird das Programm durch Filmgesprache, Diskussionen, Performances, Lesungen, Seminare und musikalische Darbietungen.
Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.