Zwangsarbeit im Berliner Untergrund. Telefunken und die Keller der Bockbierbrauerei

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Donnerstag 07.06.2018 - Anfangszeit: 19:00 Uhr

Kategorie: Bildung

Zwangsarbeit im Berliner Untergrund. Telefunken und die Keller der Bockbierbrauerei

Der Historiker Thomas Irmer stellt ein besonderes Beispiel von Zwangsarbeit vor: die Rüstungsproduktion in Kreuzberger Kellergewölben. Unter dem Tarnnamen „Lore“ verlagerte das Elektrounternehmen Telefunken 1944 Rüstungsfertigungen in den Berliner Untergrund. Dazu zählte auch die Einrichtung einer Fabrik in den Kellern der ehemaligen Kreuzberger Bockbierbrauerei gegenüber dem Flughafen Tempelhof. Für den Bau sowie die Rüstungsproduktion selbst wurden Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter eingesetzt. Der Historiker Thomas Irmer beleuchtet die Geschichte der „Kellerfabrik“ an der Fidicinstraße, deren Räumlichkeiten erhalten sind. Über den heutigen Umgang mit diesem Ort wird intensiv gerungen.

Begrüßung: Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit
Vortrag: Thomas Irmer (Berlin), Historiker, Politologe, Kurator zahlreicher Ausstellungen. Experte für die Themen NS-Zwangsarbeit und die Geschichte der Elektroindustrie, insb. des Unternehmens AEG/Telefunken
Kommentar: Dr. Bernhard Kohlenbach (Berlin), Landesdenkmalamt Berlin
Moderation: Natalie Bayer (Berlin), Leiterin des Friedrichshain-Kreuzberg Museums

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