Zielobjekt Rechts – Die Stasi und die Neonazis

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Dienstag 15.01.2019 - Anfangszeit: 19:00 Uhr

Kategorie: Bildung

Zielobjekt Rechts – Die Stasi und die Neonazis

Seit 1975 beschäftigte sich das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) mit der Aufklärung von Terrorismus. Dazu gehörte auch das rechtsextremistische Milieu in der Bundesrepublik, das in­tensiv beobachtet und unterwandert wurde. Das MfS verfügte über mehr als 70 Informanten und Einflussagenten aus der Neo­naziszene oder deren Umfeld. Damit hatte die Stasi Zugang zu Schlüsselfiguren der Neonazibewegung. Nicht wenige davon wurden nach der Wiedervereinigung 1990 Anführer der neuen, gesamtdeutschen Rechtsextremen.

Der Journalist Andreas Förster hat der Arbeit des MfS unter den Rechtsextremen nachgespürt und die Ergebnisse ausgewer­tet. Dabei stieß er auch auf Materialien des bundesdeutschen Verfassungsschutzes und des BND. Im Fokus der Recherchen: Schlüsselfiguren wie Michael Kühnen, Arnulf Priem und Odfried Hepp, der als international gesuchter Rechtsterrorist zeitweilig in der DDR untertauchte.

TEILNEHMER

Andreas Förster, Autor

Martina Renner, Bundestagsabgeordnete Die Linke

MODERATION

Christof Blome, Ch. Links Verlag


Eintritt frei

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