Der Exzellenzcluster UniSysCat - Unifying Systems in Catalysis stellt sich vor.
Du hast noch nie etwas von Katalyse gehört? Na dann wird's Zeit! Denn Katalyse ist überall: Dein T-Shirt, dein Smartphone und deine Sonnencreme sind mit Methoden der Katalyse hergestellt worden. Forschende von UniSysCat (Forschungsverbund “Unifying Systems in Catalysis”) zeigen Dir, was Katalyse ist und wie sie in Zukunft unsere Welt verändern wird.
20.-25. Juni, täglich ca. 12 bis 18 Uhr
Unsere Exponate
Das Katalyse-Minigolf: Wir spielen zusammen Minigolf und lernen wie die Katalyse funktioniert! Die Frage hierbei ist ganz einfach. Kommt der Ball leichter über einen einzelnen, sehr hohen Berg oder bewegt er sich leichter über zwei kleine Berge? Probier’s aus!
Die interaktive Biomembran: Einst für die Hannover-Messe konzipiert, erläutert das Modell von Prof. Dr. Joachim Heberle (FU Berlin) die Funktion einer Protonenpumpe in einer Membran. Mit Hilfe dieser Protonenpumpe können Bakterien und Pflanzen Lichtenergie der Sonne in nützliche Energie umwandeln. Forscher in UniSysCat wollen von der Natur lernen und solche Prozesse für den Menschen nutzbar machen, um nachhaltige Energiequellen wie die Sonne besser zu erschließen. „Das Schöne an diesem interaktiven Objekt ist, dass es Druckknöpfe hat, mit dem man einzelne Bereiche aktivieren kann, wodurch diese beleuchtet und erklärt werden.“, sagt Joachim Heberle.
Am Donnerstag, den 23. Juni wird Dr. Sabine Oldemeyer im Rahmen von „Lernen von der Natur – Triff Wissenschaftler:innen“ das interaktive Modell vorstellen.
Katalyse-Computerspiel: Die Juniorprofessorin Franziska Hess hat für die Wissenschaftskommunikation von UniSysCat ein Computerspiel programmiert, das die unendliche Suche nach dem besten Katalysator beschreibt. Du klickst dich von Level zu Level und erfährst, was einen Katalysator ausmacht. Schaffst du auch das UniSysCat-Level? Ihr Katalyse-Computerspiel wird in der Mall Anders zum ersten Mal gezeigt!
Die Posterausstellung: Wissenschaftlerinnen in UniSysCat: Auf Postern stellen sich unsere Gruppenleiterinnen kurz selbst vor. Sie beantworten Fragen wie „Was sind deine wissenschaftlichen Schwerpunkte?“ oder „Was ist deine Motivation zu forschen?“.
Montag & Dienstag, 20. & 21. Juni, 15 bis 18 Uhr
Chemie im Alltag? - Experimente zum Mitmachen
Wir laden Kinder und deren Eltern recht herzlich zum Experimentieren ein: Ist das etwa Rotkohl oder doch Blaukraut? Woher kommen eigentlich diese unterschiedlichen Namen desselben Gemüses? Wie kann man Luftballons aufblasen ohne hineinzupusten? Diese und andere Fragen beantworten wir an unserem Experimentierstand. Vorbeikommen und Mitmachen sind ausdrücklich erwünscht!
Mittwoch, 22. Juni, 15 bis 17 Uhr
Simulierte Proteine – Computersimulation
Jovan und Nadia von der Arbeitsgruppe "Modellierung biomolekularer Systeme" an der TU Berlin geleiten dich durch ihre Computersimulationen. Sie erforschen, wie Proteine aufgebaut sind, wie sie sich verhalten und was man von ihnen lernen kann. Tauch in 3D-Modelle von Proteinen ein und lass dir ganz nebenbei erklären, wie sie funktionieren!
Mittwoch, 22. Juni, 17 bis 19 Uhr
How proteins help us see light – Workshop auf Englisch
Our eyes have special colorful proteins which give us the ability to see the wonderful colors of the world. In this workshop, we will learn about the physics of color detection, and how these proteins have color. At the end of the workshop, we will use actual light-sensing proteins extracted from microbes to create a colorful pendant to wear. The workshop adresses children and teenagers above 10 years (with parent if they like). It will be held by Alina Pushkarev. Alina is asking for registration at alinadrusilla@gmail.com.
Donnerstag, 23. Juni, 10 bis 12 Uhr
Warum sollte ich eine Naturwissenschaft studieren?
Du fragst dich, ob du eine Naturwissenschaft studieren solltest? Ob eine Karriere in der Chemie, Physik oder Biologie etwas für dich ist? Triff erfolgreiche Frauen, die Naturwissenschaften studiert haben. Zwei Wissenschaftlerinnen von UniSysCat, Dr. Berta Martins (HU Berlin) und Prof. Dr. Franziska Hess (TU Berlin), erzählen, was sie an ihrem Fach begeistert. Wir bitten um Anmeldung per Email an: johanna.klyne@tu-berlin.de
Donnerstag, 23. Juni, 15 bis 18 Uhr
Lernen von der Natur – Triff Wissenschafter:innen
Was machen eigentlich die Forschenden in UniSysCat? Sie lernen von der Natur! Sabine erklärt, wie Bakterien und Pflanzen Sonnenlicht in nutzbare Energie umwandeln. Sie hat ein interaktives Modell mitgebracht. Die Experimente und Berechnungen von Cornelius bilden die Grundlage, um solche Prozesse genau zu verstehen. Sabine und Cornelius werden kurze Impulsvorträge halten und danach Fragen aus dem Publikum beantworten. Es dürfen Gespräche und Diskussionen entstehen. Bei Sabine können die Zuschauer ein Exponat bestaunen und ausprobieren: eine interaktive Biomembran. Cornelius zeigt Impressionen und Ergebnisse aus seiner Forschung.
Freitag, 24. Juni, 15 bis 18 Uhr
Experimente für kleine Forscher:innen – Labor
Bei uns gibt's heute Experimente zum Mitmachen: Hier bekommt ihr einen ersten Einblick in naturwissenschaftliche Phänomene und die Welt der Chemie. Dabei geht's auch um Fragen wie: Warum kommt immer so viel Ketchup auf einmal aus der Flasche? Wie viel Energie brauche ich eigentlich zum Minigolf spielen?
Samstag, 25. Juni, 14 bis 18 Uhr
Das große Finale der UniSysCat-Woche in der Mall Anders: Jahrmarkt der Elemente - eine Show rund um's Periodensystem
Zusammen mit den Elemonsters lädt UniSysCat zu einem besonderen Jahrmarkt ein. An dessen Ständen könnt ihr das Periodensystem der Elemente näher kennenlernen: Schnappt euch einen Helium-Luftballon, bewundert unser Wasserstoff-Auto, versucht euer Glück beim Elemente-Bingo und lasst euch von Silizius durch die zauberhafte Welt der Chemie führen. Dies ist die Abschlussveranstaltung der Woche des Exzellenzclusters "UniSysCat - Unifying Systems in Catalysis" in der Mall Anders.
Über Elemonsters (https://www.elemonsters.de/)
Die Welt besteht aus weniger als hundert chemischen Elementen. Sie machen alles aus, was wir kennen. Was wäre, wenn diese Elemente Monster wären? In einer parallelen Dimension auf einem Planeten namens Atom World sind die chemischen Elemente als Monster zum Leben erwacht: die Elemonsters. Sie haben Superkräfte und können miteinander zu neuen Monstern verschmelzen.
Das Highlight des Events: Silizius, das Elemonster des Elements Silizium, wird zum Leben erwachen! Unser Clustersprecher Prof. Dr. Matthias Drieß höchstpersönlich schlüpft in die Rolle des Silizius und führt die Besucher der Mall Anders und freiwillige sowie unfreiwillige Besucher von WILMA Shoppen durch die Welt des Periodensystems.
23. & 24. & 25. Juni, 18 bis 20 Uhr
Life Under the Lens: An Event Series on the Intersections between Surveillance and Science
With the use of cookies, data tracking, and more, external surveillance has had an increasingly pressing gaze on our lives. This events series sets out to examine and question the role of surveillance in society and science and the impact it has on our personal lives.
Each workshop will have an introductory talk and a discussion. All information in the workshops will be in either layman terms or have appropriate science communication based explanations. The potential panel discussion about different forms of surveillance will have an interdisciplinary focus aimed at engaging individuals from many different backgrounds and with different kinds of expertise.
Lyndsey Walsh is an artist in residence and visiting research of HU's Department of Experimental Biophysics (Peter Hegemann’s Lab). Lyndsey Walsh, lyndsey.g.walsh@gmail.com https://lyndseywalsh.com/, @artexvivo (Twitter and Instagram)
Workshop A: Department of Speculative Biosecurity and Biosurveillance
The Department of Speculative Biosecurity and Biosurveillance invites you to participate in decision making to secure the safety of the future of humanity.
Our ideas about borders, biosecurity and biosurveillance may have changed forever with the advent of COVID-19.
The health infrastructures and economies of many countries of the world have been pushed to the breaking point. The Speculative Biosecurity and Biosurveillance Unit was created as a tool to imagine what our future might be like and invites participants to a dialogue that will lead to work on one of the visions.
Participants of this performative workshop will be immersed with the process of bureaucratic decision-making, reflections on future scenarios that society may face in light of emerging biological hazards. The performance touches upon issues related to GMOs, gene editing technologies, diseases and humanity’s relationship with microorganisms.
Workshop B: Smell Ya Later: A Performative Workshop Exploring the Leaky Body
When we think of surveillance, we often assume people are listening in on our conversations, watching us while we go about our daily routines, and collecting our data from our phones, computers, and other devices. However, the odors we emit are also often being surveilled and have the potential to be increasingly surveilled through the use of emerging technologies. From the use of dogs to smell COVID to the use of nematodes to detect the smell of cancer, surveillance of human body odor is a multi-species affair. Smell Ya Later, is a performative workshop that explores the ways in which body odor and scents are constructed through the gaze of our non-human and human kind and technology.
During the performative workshop, participants will learn about the relationship between diseases and smell, emerging olfactory technologies, and non-human surveillance over our leaky bodies. The performative workshop will include a body odor perfume making activity in which participants will learn how to harvest their own body odors and distill it into a perfume.
Hinweis: Eine Anmeldung ist für die meisten Events nicht nötig. Der Eintritt ist frei.