"Terror hat eine Geschichte" - Zur Diskursgeschichte eines wirkmächtigen Begriffes

ICAL

Sebastianstr. 21 10179 Berlin - zum Stadtplan

Donnerstag 12.04.2018 - Anfangszeit: 18:30 Uhr

Kategorie: Bildung

"Terror hat eine Geschichte" ist ein Zitat aus dem vielbeachteten und debattierten Buch mit dem Titel "In the Wake. On Blackness and Belonging" von Christina Sharpe. Sharpe verfolgt hierin unter anderem die These, inwieweit und in welcher Form die Gewalt, des transatlantischen Sklavenhandels heute noch Effekte zeitigt - insbesondere für Schwarze Menschen. Es geht also um ein generationsübergreifendes Trauma.
Ausgehend von dieser so simplen wie starken These soll im Vortrag "Terror" als ein sozio-historisches Verhältnis betrachtet werden, bei dem "Terror" gerade diejenigen privilegiert, die immer wieder eine "Angst vor Terror" instrumentalisieren, um 'Andere' zu dämonisieren. Wer wird von wem oder was terrorisiert? Wer profitiert von dem einseitigen wie auch gewaltvollen Terrordiskurs?

Zum einen sollen die öffentlichen und einseitigen Diskurse zum Thema hinterfragt und ihre Wirkungsmacht verdeutlicht werden, zum anderen wird versucht bislang zu wenig beachtete oder ausgeblendete Wissensbestände mit ein zu beziehen und damit neue Impulse zu setzen.

Mit: María do Mar Castro Varela

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin realisiert.

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