Spekulieren und Ruinieren. Die Borse als Siedepunkt von Geld und Literatur

ICAL

Dienstag 05.01.2010

Kategorie: Bildung

Vortrag im Rahmen der Ausstellung -Die Sprache des Geldes-€œ







Museum für Kommunikation Berlin



Leipziger Straße 16



10117 Berlin-Mitte







Referentin: Dr. Ulrike Vedder (ZfL)



Termin: 5.1.2010, 18.30 Uhr



Eintritt: frei







Der Vortrag befasst sich mit der unruhigen Beweglichkeit des Geldes, wie sie in der Literatur inszeniert wird: als Fragen des Wertes und der Bedeutung, des Habens und Nichthabens, der Zirkulation und der Stockung. Warum dabei der Schauplatz der Borse für die Literatur besonders faszinierend ist, soll anhand von zwei Texten untersucht werden, die sich im Abstand von gut 200 Jahren mit den Spekulationsgeschaften der Borse, ihren Regeln und ihren Unberechenbarkeiten beschaftigen: Joseph de la Vegas -Die Verwirrung der Verwirrungen-€œ (1688) und Emile Zolas -Das Geld-€œ (1891). Beide Borsentexte betreiben das in einer ihrerseits auf Uberdrehung und Uberhitzung setzenden Schreibweise, gehort doch das Spekulieren zu beiden Spharen: Wirtschaft und Literatur.







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