Wir sind nicht allein - Biologische Vielfalt in der Stadt
Vorlesung: Prof. Dr. Bernd Hansjürgens, Leiter des Departments Okonomie, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
Der andere Blick: Vorlesung von PD Dr. Rolf Schneider, Institut für Biologie, Vergleichende Zoologie, Humboldt-Universitat
Die These: Auf den ersten Blick haben Biodiversitat und Okonomie nichts miteinander zu tun. Hier die Natur, die Vielfalt der Arten und Okosysteme, die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen. Dort die Wirtschaft, das Gewinnstreben, das Geld. Und die Wissenschaft vom Umgang mit Knappheit. Alle Mittel dieser Welt sind knapp. Knappheit ist ein allumfassendes, allgegenwartiges und zeitloses Phanomen. Auch die Umwelt mit allem was sie leistet, was sie uns gibt, wovon wir abhangen, all das wird zunehmend knapp: Arten sterben aus, ihre Vielfalt wird reduziert. Eine okonomische Betrachtung von Biodiversitat ist der Versuch, Hinweise für den Umgang mit Knappheit zu geben, vor allem zum okonomischen Handeln mit dem knappen Gut der biologischen Vielfalt. Eine zentrale Studie zum Thema Biodiversitat und Okonomie, die so genannte TEEB-Studie, offenbart eine okonomische Perspektive auf die Biodiversitat, mit dem Ziel, Artenvielfalt starker zu schützen und einen Rückgang von Biodiversitat und Okosystemleistungen zu verhindern.
Unter den Linden 6
10117 Berlin
Humboldt Universitat zu Berlin
Wann: So, 1.4.2012 | 12 - 15 Uhr
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