Sex in der Kunst und in der Werbung

ICAL

Dienstag 30.06.2009

Kategorie: Bildung

Was wir schon immer darüber wissen wollten, erfahren wir vielleicht am Dienstag, 30. Juni, ab 17.15. bei der



HTW Berlin, Campus Wilhelminenhof, Wilhelminenhofstr. 75a, 12459 Berlin, Gebaude A, Etage 4, Raum 444.







Wir wollen den versteckten erotischen Botschaften auf die Schliche kommen, die »unterhalb« der sichtbaren Botschaften und der Gürtellinie stattfinden. Insbesondere die Kunst des 19. Jahrhunderts - eines Jahrhunderts voller Denk- und Darstellungsverbote - enthalt Dichtung und Malerei viele Anspielungen und verklausulierte Heimlichtuereien - heute sagen wir dazu »Subtexte«.



Eine kleine Warnung sei vorausgeschickt: Sie werden nach diesem Vortrag manche Gemalde nur noch mit gemischten Gefühlen ansehen konnen.



In einem zweiten Teil wollen wir uns mit dem gezielten Einsatz »unterschwelliger« Botschaften in der Werbung befassen. Wir sehen uns an Beispielen an, wie erotische Schlüsselreize eingesetzt werden, um einen hohen Grad von Involviertheit zu generieren und dadurch manipulativ wirken. Die Folge ist eine Entmenschlichung der menschlichsten Funktion unseres Lebens. Funktionalisierung des Sex in der Werbung wird zum »Gegenteil des Lebens« (Baudrillard), ist antihumanistisch und somit Metapher für den Verfall unserer Kultur. Jorg Schaefer, ist Dipl.-Philosoph und Dozent für Designgeschichte, Kommunikationstheorie und -training.

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