Schokogenuss in Krisenzeiten - Zeit für faire Preise im Kakaoanbau!

ICAL

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Mittwoch 19.10.2022 - Anfangszeit: 19:00 Uhr

Kategorie: Bildung

Podiumsgespräch. Aktivist*innen aus der Côte d´Ivoire berichten über ihren Kampf für gerechte Einkommen im Kakaosektor.

Mit dem Herbst zieht auch die Weihnachtsschokolade in die Supermärkte ein. Angesichts rasant steigender Lebenshaltungskosten vergeht vielen Menschen in Deutschland aber gerade die Lust auf Süßes. Doch wie wirkt sich die aktuelle Krise eigentlich auf diejenigen aus, die wichtige Rohstoffe für unsere Lebensmittel anbauen? Für Kakaobäuer*innen etwa in der Côte d’Ivoire – dem Hauptanbauland für Kakao - ist ein Leben in Armut schon lange Alltag.

Nun droht ihre Einkommenslücke noch weiter zu wachsen: Denn auch für die Kakaobäuer*innen in der Côte d’Ivoire steigen aktuell die Kosten für Saatgut, Düngemittel, Transport und Lebenshaltung. Der Preis, den sie von der Schokoladenindustrie für ihren Kakao bekommen, bleibt dagegen unverändert niedrig.

Was muss also passieren, damit Kakaobäuer*innen faire Preise bekommen? Wie können Lebensmittel trotz höherer Erzeugerpreise hierzulande erschwinglich bleiben? Welche Rolle spielt die Schokoladenindustrie und welche die Politik? Und wo setzt der Faire Handel an, damit Produktion und Konsum gerecht und ökologisch nachhaltig werden?

Diese und weitere Fragen möchten wir mit unseren Expert*innen diskutieren. Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit:

· Pauline Zéi, Inades-Formation Côte d’Ivoire,

· Desiré Adon, Kakao-Kooperative COOPASA in Agboville (Côte d’Ivoire)

· Evelyn Bahn, INKOTA-netzwerk

· Lutz Heiden, Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin

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