Podiumsdiskussion und Film
Rock und Revolution
DDR-Subkultur, die Rolling Stones
und die Stasi
18:30 | Einführung
Erik Kirschbaum, Journalist und Autor
Impuls-Vortrag
It's only Rock 'n' Roll?
Wofür steht der 7. Oktober 1969? Der Historiker Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk (BStU)
erzählt über Musik, Jugendprotest und Widerstand in der DDR.
Zeitzeugengespräch
Gefängnis statt Rolling Stones
Das Gerücht: Im Oktober 1969 sollten die Stones auf dem Dach des Springer-Hochhauses
in West-Berlin spielen. Hunderte junger Rockfans auf der Ostseite stürmten an die Mauer.
Polizei und Stasi sorgten dafür, dass viele von ihnen verhaftet und verurteilt wurden.
Die Zeitzeugen Eckart Mann, Günter Kalies und Udo Gebhardt berichten über die Ereignisse.
Podiumsdiskussion
Musik und Widerstand in der DDR
In den 70er und 80er Jahren schwankte die DDR-Staatsführung zwischen Akzeptanz und Ablehnung
unangepasster Jugendkulturen. Die Stasi hatte die Musikszene im Blick, versuchte zu steuern,
sorgte für Zensur, Spitzel und Verhaftungen.
Über die Verfolgung von Subkultur in der SED-Diktatur und die Bedeutung von „unerwünschter" Musik
für Jugendliche diskutieren die Experten Dr. Bernd Lindner, Haus der Geschichte Leipzig, Erik Kirschbaum,
Journalist und Autor, Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk, BStU, sowie Michael Boehlke, Zeitzeuge und Gründer des
Archivs zur Punkkultur in der DDR.
20:30 | Filmvorführung
flüstern & SCHREIEN – Ein Rockreport
DEFA-Dokumentarfilm (120 min) des Regisseurs Dieter Schumann
von 1988 mit Einblicken in die Untergrund-Musikszene der DDR
Veranstalter:
Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen
des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen
Deutschen Demokratischen Republik
10106 Berlin
Telefon: 030 2324-8918
E-Mail: veranstaltungen@bstu.bund.de
Internet: www.bstu.de
Kooperationspartner:
Rolling Stone – Das Musikmagazin
Rock und Revolution