Die Innovationskraft der Berliner Unternehmen aus der Gesundheitswirtschaftsbranche macht sie zu interessanten Partnern nachhaltiger Entwicklung in den Ländern, in denen auch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) engagiert ist. Die Nachfrage aus Entwicklungs- und Schwellenländern nach einer gesicherten und qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung steigt parallel zu deren wirtschaftlichem Fortschritt, einer erstarkenden Mittelschicht und der damit einhergehenden Zunahme von Wohlstandskrankheiten wie Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen, Diabetes und Krebs. Gleichzeitig sind die Erfahrungen und Kontakte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit für Unternehmen bei ihrem Einstieg in neue Märkte der Entwicklungs- und Schwellenländer besonders wertvoll. Denn Firmen, die in diesen Ländern investieren wollen, stehen oft vor besonderen Herausforderungen: mangelnde Rechtssicherheit, Fachkräftemangel, ineffektive Bürokratie und marode Infrastruktur sind häufig die Schattenseiten vielversprechender Geschäftsaussichten auf wachsenden Märkten. Die IHK Berlin in Kooperation mit der IHK Potsdam und dem EZ-Scout-Programm des BMZ führt eine Info-Veranstaltung zum Thema „Gesundheitswirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern" durch. Diese Info-Veranstaltung richtet sich an Unternehmen der Pharmabranche, der Medizin- und Orthopädietechnik, aber auch an Unternehmen, die an Ausbildungsprojekten im Gesundheitsbereich in/mit Entwicklungs- und Schwellenländern Interesse haben. Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmern Initiativen und Netzwerke sowie Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten vorzustellen. Unternehmer aus Berlin und Brandenburg werden Beispiele aus der Praxis vorstellen.(Quelle: Internetseite)