Wann ist der Mann ein Mann?
Empfindsam sein, im rechten Moment jedoch auf den Tisch hauen sollen. Im privaten Bereich über Gefühle reden, zuhören können, empathisch sein, öffentlich aber soziales Prestige und beruflichen Erfolg ausstrahlen, Führungspotenzial zeigen und Verantwortung übernehmen. Technisch mit neusten Entwicklungen Schritt halten, sprachgewandt, (besser)wissend und tonangebend sein. Lässig und cool daherkommen, aber auch durchsetzungsfähig.
Es gibt viele Meinungen, Klischees und Erwartungen, wie ein Mann heute sein sollte. Meist handelt es sich dabei um Rollen, die dem einzelnen Mann mehr Stress bereiten, als dass sie ihm bei der Identitätsfindung hilfreich wären.
In diesen Gesprächsrunden setzen wir uns mit dem männlichen Rollenverständnis und den Fragen der Identitätsfindung auseinander:
Wie erlebe ich mich als Mann? Wie empfinde ich mich in Begegnungen mit Männern, wie in Begegnungen mit Frauen? Mit welchen Erwartungen sehe ich mich konfrontiert? Welche Ängste, Unsicherheiten habe ich? Wie weit ist meine sexuelle Identität in meinem Körper verwurzelt? Was behindert die Ausbildung der eigenen Identität? Wie gelangt man über gute Identifikation zur eigenen Identität? Welche Rolle spielt das Väterliche Prinzip in diesem Zusammenhang? Welche Art von Männlichkeit hat mein Vater repräsentiert? Wie hat meine Mutter meinen Vater gesehen?
Das nächste Treffen, zu dem interessierte Männer herzlich eingeladen sind, findet statt am:
So., 18.01.2015, 18-20h
Leitung:Francesco Dragotto
Dieter Stinshoff
Weitere Informationen:
Dieter Stinshoff
dstinshoff@web.de
0176-82053009