Bei einem Spaziergang durch den Kiez erzählt Andrei Schnell am Montag, dem 14. Juli, von der Einwanderungsgeschichte des Viertels – beginnend im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Um die jüngere Zeitgeschichte abzubilden, berichten Anwohner und Anwohnerinnen von ihren Erlebnissen.
Treffpunkt: Olof-Palme-Zentrum
Wann? Montag, 14. Juli – 17Uhr
kostenlos, keine Anmeldung erforderlich
Wusstest du, dass die ersten Bewohner*innen, die die wüstenartigen Dünen vor dem Rosenthaler Tor urbar machten, größtenteils aus Sachsen kamen? Daher wurde das Gebiet im heutigen Ortsteil Alt-Mitte entlang der Gartenstraße „Neu-Voigtland“ genannt. Aber wie entwickelte sich das Viertel weiter? Mit der Gründung des Deutschen Reiches 1871 nahm auch die Bebauung des heutigen Brunnenviertels Fahrt auf. Wer zog damals her, und wie prägten die ersten Einwanderer*innen das Viertel?
In den 1960er Jahren zog die boomende Industrie im Brunnenviertel zahlreiche Gastarbeiter*innen an. Wie erlebten sie ihre Zeit hier und wie empfinden ihre Nachkommen den Kiez heute? Welche Veränderungen erlebte der Kiez in dieser Zeit?
In den letzten Jahren fanden auch Menschen, die aus ihren Heimatländern fliehen mussten, im Kiez ein neues Zuhause. Wie haben sie ihre ersten Jahre hier erlebt? Welche Hürden mussten sie überwinden, und wie haben sie sich inzwischen in den bunten Alltag des Viertels eingelebt?I
Ich lade herzlich ein zur Führung „Gesichter unserer Nachbarschaft – 150 Jahre bewegte Geschichte(n) – Orte, Fakten und Lebensgeschichten des Brunnenviertel“ und anschließendem Zusammenkommen im Olof-Palme Stadtteilzentrum. Bei einer kleinen Stärkung gibt es die schöne Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen, Eindrücke zu teilen und mehr über migrantische Organisationen im Kiez sowie das DabeiSein-Projekt des Hauses zu erfahren.