Fluch der Meere – Plastik

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bei Schlossplatz 2 10178 Berlin - zum Stadtplan

Donnerstag 23.02.2017 - Anfangszeit: 19:00 Uhr

Kategorie: Bildung

Fluch der Meere – Plastik

Film und Gespräch mit Expeditionsfilmer Max Mönch und Umweltforscher Dr. Mark Lenz über Müllstrudel in den Weltmeeren

Vor einigen Jahren entdeckte man weit draußen im nordpazifischen Ozean eine kreisende Strömung mit etwa 100 Millionen Tonnen Plastikmüll. Das gleiche Phänomen fand sich auch im Nordatlantik. Inzwischen vermuten Strömungsforscher einen Müllstrudel auch südlich des Äquators. Der Filmemacher Max Mönch begleitete ein Expeditionsteam um den Umweltaktivisten Marcus Eriksen, der den bis dahin nicht eindeutig nachgewiesenen Müllstrudel auf der Südhalbkugel ausfindig machte.

Aber wie muss man sich so eine riesige Ansammlung von Abfällen vorstellen? Und was würde es bedeuten, wenn Eriksen fündig würde? Parallel zu Eriksens Suche versuchen Wissenschaftler herauszufinden, was Plastik im Meer eigentlich anrichtet. Dabei geht es nicht nur um strangulierte Seelöwen, erstickte Vögel und tödlich verletzte Schildkröten. Chemiker und Meeresbiologen haben festgestellt, dass die eigentliche Gefahr in der toxischen Wirkung des Plastiks auf die Meeresfauna und -flora liegt. Sie scheint wesentlich höher zu sein, als bisher angenommen.

Max Mönch stellt Ausschnitte aus seinem Film vor und spricht mit Dr. Mark Lenz vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel über maritime Ökologie und die Spuren der wahren Auswirkungen der Plastikflut.

Eintritt frei | Einlass ab 18:30 Uhr

Musterraum auf der Baustelle des neuen Berliner Schloss
Eingang Süd | Schlossplatz, Ecke Breite Straße
10178 Berlin

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