Film -Martin Buber - Philosoph, Erzieher, Menschenfreund-€œ

ICAL

Montag 11.04.2011

Kategorie: Bildung

Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit







Ein Film von Gabriela Hermer (HR/rbb 2010, 45 Min)



Filmaufführung und Diskussion mit der Filmautorin







Montag, 11. April 2011, 18.00 Uhr im Anne Frank Zentrum, Rosenthaler Str. 39, 10178 Berlin







Martin Buber ist der vielleicht berühmteste deutsch-jüdische Philosoph des 20. Jahrhunderts. Gemeinsam mit Franz Rosenzweig hat er das Alte Testament neu übersetzt. Zum Auftakt der Woche der Brüderlichkeit erinnert alljahrlich die Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille an das Vermachtnis des großen Philosophen. - Vor allem ist Buber ein Philosoph der Versohnung, ein Mann des Dialogs, um Feindschaft zu überwinden. Das machte ihn zum Brückenbauer zwischen Juden und Palastinensern, zwischen Juden und Deutschen. Selbst nach den bitteren Erfahrungen des Holocaust.







Geboren in Wien, aufgewachsen in Lemberg, kam Buber nach Deutschland. Aus der Großstadt Berlin zog es ihn 1916 nach Heppenheim in Hessen. 1938 floh Buber mit der Familie nach Jerusalem. Er war 60 Jahre alt, als er in Palastina eintraf.







Wer war dieser glaubige Jude, der nie in die Synagoge ging? Der jüdische Flüchtling, der den Kontakt zu den Deutschen suchte? Der Zionist, der die Politik seines Landes so scharf kritisierte wie kaum ein anderer? Was hat er uns heute noch zu sagen?







Sehr personlich zeichnet der Film das Bild eines Menschenfreundes, dessen Engagement für Frieden und Versohnung nichts an Aktualitat verloren hat. (Text nach: PHOENIX)







Anmeldung erbeten, Tel. 030-28 88 656-41 oder per E-Mail an veranstaltung(at)annefrank.de



Eintritt frei!

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