Europa vor der Wahl: Erosion der "marktkonformen Demokratie"

ICAL

Friedrichstraße 21 10969 Berlin - zum Stadtplan

Donnerstag 14.03.2019 - Anfangszeit: 18:00 Uhr

Kategorie: Bildung

Politische Diskussion mit:

Hildegard Bentele (CDU)
Michael Cramer (Bündnis 90/Die Grünen)
Delara Burkhardt (SPD, angefragt)
Özlem Demirel (Die Linke, angefragt)
Michael Glück (FDP, angefragt)

Spätestens seit dem Lissaboner Vertrag hat sich die EU dem neoliberalen Wirtschaftsmodell verschrieben. Die Folgen dieses nicht-nachhaltigen Wirtschaftsmodells sehen wir allenthalben: Gesellschaftliche Spaltung, unaufhörliche Erosion unserer natürlichen Lebensgrundlagen, Delegitimierung der „liberalen“ Demokratie. Auch für die Zukunft planen die Kommission und die Regierungen der EU ein Weiter-So: Weitere Deregulierung der Dienstleistungsmärkte, weitere Kommerzialisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge, noch mehr Globalisierung durch 20 weitere Freihandelsabkommen, Industrialisierung und Globalisierung der Landwirtschaft durch eine völlig verfehlte Agrarpolitik, während die vielzitierten Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der UN allenfalls unverbindliche Leitbilder sind. Ist so eine „marktkonforme Demokratie“ die Alternative zu wachsendem Rechts-Populismus und Nationalismus – oder vielmehr eine der Ursachen dafür? Was bedeutet das für die Zivilgesellschaft und ihre Aktivitäten zur EU-Wahl?

Wir bitten um Anmeldung an Ramona Bruck bruck@forumue.de.

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