Erwerbslose zwischen Lethargie, listiger Resistenz und kollektivem Widerstand

ICAL

Freitag 24.04.2015

Kategorie: Bildung

Galten Erwerbslose am Ende des 19. Jahrhunderts noch als „permanenter Unruheherd", so ist es um diese zurzeit ruhig geworden. Harald Rein verdeutlicht, warum Erwerbslose nur in besonderen Augenblicken Geschichte schreiben. Sie führen aber tagtäglich einen individuellen Kampf um Würde und Anerkennung. Nur ein kleiner Teil der Betroffenen leistet kollektiven Widerstand. Aufgabe der Behörden ist das permanente in Bewegung halten der Erwerbslosen, niemand soll über seine Zeit frei verfügen können, es sollen keine Freiräume entstehen. Hartz IV ist auch ein Angriff auf die Zeitsouveränität. Besonders unerwünscht für den Staat sind die FreiraumschafferInnen, die politisch aktiv werden und an vielen Aktivitäten der sozialen Bewegungen beteiligt sind. Thilo Broschell referiert über das Thema: Vom Existenzrecht zum Wohnen mit Hartz IV. Er gibt einen kurzen Rückblick, um dann über aktuelle Kämpfe um Miete und Wohnraum in den letzten Jahren in Berlin zu berichten. Menschen mit geringem Einkommen sind in gewissen Abständen immer als handelnde Subjekte in Erscheinung getreten, um ihr Recht auf bezahlbaren Wohnraum durchzusetzen. Am Freitag, d. 24. April 2015 um 19 Uhr im Mehringhof, Gneisenaustr.2a(Quelle: Internetseite)

Twiago Werbung

Platzhalter für Twiago Werbung

Kommentare

Verlassen Gratis in Berlin Sie sind dabei, die folgende URL zu besuchen Ungültige URL

Laden...
Kommentare

Kommentar erstellt.
CAPTCHA

Weitere interessante Angebote