Sehr geehrte Damen und Herren,
der Aufschrei über den Sexismus in der Gesellschaft zeigt: Es geht um mehr als um eine Empörungswelle. Es geht um ein altbekanntes Phänomen, das lange totgeschwiegen wurde und jetzt neu verhandelt werden muss. Es geht um Grenzziehung – persönliche und gesellschaftlich akzeptierte.
Bilder von Männlichkeit und Weiblichkeit müssen hinterfragt werden, auch Machtverhältnisse zwischen Frauen und Männern, die nicht selten in sexistischem Verhalten münden.
Es geht um handfeste Konsequenzen: An wen wenden sich Menschen, wenn sie Opfer sexueller Belästigung werden? Wie kann Sexismus am Arbeitsplatz oder in einem wie auch immer gearteten Abhängigkeitsverhältnis verhindert oder geahndet werden – ohne dass die Betroffenen Nachteile befürchten müssen?
Die SPD-Bundestagsfraktion will einen Beitrag im Kampf gegen Sexismus leisten: ohne Scheuklappen, im Dialog mit Frauen und Männern, mit einem klaren Standpunkt.
Aus diesem Grund startet die SPD-Bundestagsfraktion einen Dialogprozess.
Wir fragen in einer ersten Veranstaltung am 20. Februar: Wie sexistisch ist unsere Gesellschaft?
Am 27. Februar wollen wir dann mit Ihnen gemeinsam nach Lösungen suchen: Was sind die Konsequenzen aus der Debatte über Sexismus?
Wir möchten über die Gespräche mit Ihnen den #Aufschrei zum #Aufbruch machen: Wir wollen eine Gesellschaft frei von Sexismus - im Alltag, in Unternehmen, in der Politik.
Wir freuen uns, wenn Sie mitreden und an unserem Dialogforum teilnehmen. Schon vorher können Sie sich auf unserer Debattenplattform im Internet
(https://debatten.zukunftsdialog.spdfraktion.de/milestone/51) mit Ihren Erfahrungen, Ideen und Vorschlägen einbringen. Ihre Vorschläge werden als Input in die Veranstaltung einfließen. Die Veranstaltung am 27.02. wird außerdem live gestreamt. Über Twitter können Sie beide Termine mit dem Hashtag #Aufbruch begleiten.
Im Anschluss an die Veranstaltung am 27.02. findet ab 18.00 Uhr der Empfang der SPD-Bundestagsfraktion zum internationalen Frauentag statt. Auch hierzu laden wir Sie herzlich ein.