Öffentliche Diskussionsveranstaltung im Wissenschafts- und Technologiepark Berlin Adlershof (Rudower Chaussee 24, 12489 Berlin, Forum Adlershof, „Hans-Grade-Saal“)
Die Wissenschaft folgt einer eigenen Logik. Für viele Forschende steht die wissenschaftliche Erkenntnis im Zentrum, also Grundlagenforschung, und nicht die Entwicklung einsatzbereiter Lösungen für Probleme oder die wirtschaftliche und gesellschaftliche Verwertung von Ergebnissen. Zugleich rückte nicht erst mit Ausbruch der Corona-Pandemie die Bedeutung der Wissenschaft für die Lösung gesamtgesellschaftlicher Probleme ins Licht der öffentlichen Aufmerksamkeit. Energiewende, Klimaschutz, Digitalisierung, gesellschaftlicher Zusammenhalt – Viele erwarten von der Forschung nicht nur Aufklärung und Rat, sondern ganz konkrete Lösungen und Handlungsanweisungen. Es werden neue Technologien, Ansatzpunkte für die Lösung gesellschaftlicher Probleme oder auch wirksame Impfstoffe gebraucht – und zwar schnell. Im Zuge dessen sind Forschende zugleich mit Skepsis und Kritik konfrontiert: Sie müssen ihr Tun vermehrt erklären, manchmal sogar gegen Kritik und Angriffe verteidigen. Doch wie wird damit umgegangen? Welche Rolle sieht die Wissenschaft für sich in der Gesellschaft? In welchem Verhältnis steht sie zur Politik? Kann das Wissenschaftssystem schnelle Lösungen für Probleme entwickeln und deren Umsetzung auch vorantreiben? Darüber wollen wir in Berlin Adlershof am 6. Oktober 2022 u. a. mit der Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger, Ph.D., Prof. Dr. Jule Specht, Professorin für Persönlichkeitspsychologie an der der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Roland Sillmann, Geschäftsführer der WISTA Management GmbH, diskutieren. Veranstaltungssprache ist Deutsch.
Anmeldungen über: pr@wista.de
Organisatoren: WISTA Management GmbH, Initiativgemeinschaft Außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof e. V. (IGAFA e. V.) und die BR50 Geschäftsstelle