Datentransparenz: Gewinn oder Nachteil?
Die Balance zwischen Freiheit der Information und Personlichkeitsschutz
Podiumsdiskussion
Welche Daten sind schutzwürdig und welche Informationen sollten der Offentlichkeit frei zuganglich gemacht werden? Im Alltag der Stasi-Unterlagen Behorde sind die Mitarbeiter tagtaglich mit dieser Frage konfrontiert. Journalisten, Forscher, Betroffene und Familienangehorige stellen Antrage und sind nicht immer mit dem zufrieden, was sie lesen oder sehen konnen. Denn Unterlagen aus dem Archiv werden auf Grundlage des Stasi-Unterlagen-Gesetzes anonymisiert.
Doch wie viel Transparenz und wie viel Datenschutz sind überhaupt notig? Diese Diskussion ist nicht nur in Bezug auf die Stasi-Unterlagen zu führen. Im Zeitalter von sozialen Netzwerken, Suchmaschinen, Kundenkarten und der Vernetzung von Daten im Web 2.0 wird die Angst vor dem glasernen Menschen immer großer. Der Umgang mit personlichen Daten ist teilweise schwer zu kontrollieren und Grenzen verschwimmen bewusst, aber auch unbewusst.
Begrüßung
■Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen
Wie viel Transparenz braucht die Aufarbeitung?
■Harald Both, BStU
■Dr. TomA¡A¡ VilAmek, Institut für Zeitgeschichte, Prag
■Hans-Wilhelm Saure, Bild-Zeitung
Moderation: Dr. Bernd Florath, BStU
Viel Transparenz = wenig Datenschutz?
■Peter Schaar, Bundesdatenschutzbeauftragter
■Dr. Christian Humborg, Transparency Deutschland
■Christian Heller, Autor von "Post Privacy - Prima leben ohne Privatsphare"
■Dagmar Hovestadt, Pressesprecherin des BStU
Moderation: Vera Linß, Medienjournalistin
Der Eintritt ist frei.
Zeit
Donnerstag, 23. August 2012, 19.00 Uhr
Ort
Bildungszentrum des BStU
Zimmerstraße 90
10117 Berlin
Telefon: (030) 23 24-79 51
Fax: (030) 23 24-79 59
E-Mail: bildungszentrum@bstu.bund.de
Veranstalter
Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen
10106 Berlin
Telefon: (030) 23 24-89 18
Fax: (030) 23 24-71 79
E-Mail: veranstaltungen@bstu.bund.de
Quelle: www.bstu.de