Klaus-M. von Keussler , Peter Schulenburg
Fluchthelfer
Die Gruppe um Wolfgang Fuchs
57 Menschen flüchteten im Jahr 1964 durch einen Tunnel in der Bernauer Straße in den Westen.
»Tokio!« - das war die Parole für die Freiheit. Unter dem Namen »Tunnel 57« ist das spektakularste Vorhaben der Fluchthelfergruppe um den Jenenser Wolfgang Fuchs in die Geschichte eingegangen.
Klaus-M. von Keussler und Peter Schulenburg sind damals 23 Jahre alt und beide Mitglieder der Gruppe. Nach der Vorlesung an der Freien Universitat fahren sie zum Tunnelgraben. Woher das Geld nehmen für Werkzeug, Schippen, Kabel, Birnen, Essen?
Wie gelangen die Abstützbalken in den Keller?
Schießen die Grenzposten, wenn etwas schief geht?
Brauchen wir Waffen? Wie erkennt man Spitzel?
Klaus und Peter sind keine Profis. Sie wollen Menschen helfen, die von Deutschland nach Deutschland wollten.
Ein Buch, dass die leidenschaftlichen Empfindungen junger Manner nach dem Bau der Mauer
eindrucksvoll skizziert, die dramatischen Tunnel-Fluchtaktionen und die Stimmung auf dem Hohepunkt des Kalten Krieges.
• Authentische Berichte anhand der Tagebücher
• Erganzt durch Gesprache mit Zeitzeugen
• Eindrucksvolles Bild der Zeit nach dem Mauerbau
Buchvorstellung mit den Autoren Klaus M. von Keussler und Peter Schulenburg
Wann: Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 18 Uhr
Wo: Deutsches Historisches Museum, Auditorium, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
www.dhm.de