Abbruch und Neubau - Die Entstehung der Berliner City

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Donnerstag 28.09.2017 - Anfangszeit: 19:00 Uhr

Kategorie: Bildung

Abbruch und Neubau - Die Entstehung der Berliner City

Wie veränderte sich Berlin im 19. und frühen 20. Jahrhundert? Es diskutieren der Autor des vorgestellten Buchs Dr. David Koster und
Benedikt Goebel, Vertreter Bürgerforum Berlin
Prof. Dr. Michael Wildt, Vorsitzender der Historischen Kommission zu Berlin,
Prof. Dr. Joerg Haspel, Landeskonservator

Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert brachen Grundeigentümer und Investoren fast die gesamte Bebauung im Berliner Stadtzentrum ab, um sie durch neue Gebäude zu ersetzen. Manche Grundstücke wurden innerhalb weniger Jahre gleich mehrfach neu überbaut. Mit dem Ausrücken der Abbruchtrupps veränderte sich nicht nur die Gestalt des Stadtzentrums, sondern auch seine Funktion. Es entstand eine weitgehend unbewohnte, in weiten Bereichen nur noch während der Geschäftszeiten bevölkerte Einkaufs- und Verwaltungsstadt: eine sogenannte City. Hier wurde erstmals der Prozess der Citybildung in Berlin zwischen der Reichsgründung im Jahr 1871 und dem Zweiten Weltkrieg untersucht am Beispiel der barocken Stadtteile Dorotheenstadt und Friedrichstadt, die sich zum Kernbereich der City entwickelten. Wie konnte aus einem kleinteilig strukturierten und gemischt genutzten Stadtgebiet innerhalb eines Menschenalters ein modernes, großstädtisches Zentrum werden? Welchen Verlauf nahm diese Entwicklung und welche Bautypen brachte sie hervor? Und mit welchen Leitbildern und Instrumenten versuchte die Politik, die Entwicklung zu steuern?

Zentral- und Landesbibliothek berlin (ZLB) | Berliner Stadtbibliothek | Berlin-Saal

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