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SUMMARY:Vernissage: Gravity’s Rainbow
DESCRIPTION:Eröffnung:Do 30. Januar\, 19 UhrBegrüßung: Veronika WitteEinführung: Harald F. TheissKünstler*innen: Gabriele Basch\, Antje Blumenstein\, Astrid Busch\, Ruth Campau\, Anja Gerecke\, Franziska Hünig\, Ellen Hyllemose\, Schirin Kretschmann\, Sophia Schama\, Nicola Staeglich\, Klaus-Martin Treder\, Torgny WilckeVom „Ausstieg aus dem Bild“ sprach der ungarische Kunsthistoriker Laszlo Glozer im Rückblick auf die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zuerst wurde der Rahmen des Bildes als Begrenzung überwunden\, später wurden die Grenzen zwischen Malerei\, Installation und Skulptur aufgelöst und die Malerei in den Raum hinein erweitert.Die Gruppenausstellung Gravity’s Rainbow zeigt zwölf aktuelle künstlerische Positionen\, die aus heutiger Perspektive Malerei inner- und außerhalb der klassischen Bildgrenzen untersuchen: vom Tafelbild über Wandobjekte bis hin zu farbigen Skulpturen und ortsspezifischen Installationen. Die Künstler:innen verhandeln auf verschiedene Weise Parameter der Malerei wie Bildfläche\, Bildträger\, Materialität\, Räumlichkeit und Oberfläche.In Auseinandersetzung mit dem Ausstellungsraum und seinem sozialen und gesellschaftlichen Kontext entwickeln die Künstler:innen ortsspezifische Arbeiten\, die auf die spezifischen Gegebenheiten der Galerie reagieren. Durch die Verschränkung von Stadtraum und Kunstraum wird eine Verschiebung der Wahrnehmung bewirkt\, die nach dem Verhältnis von Kunst und Wirklichkeit fragt. Mit dem Einsatz „malereifremder“ Materialien wie Werbeplanen\, Kunststoff oder Baumaterialien finden weitere Verschiebungen statt.Die Künstler:innen der Ausstellung treten mit dem Galerieraum in Dialog und erschaffen eine Raumcollage\, in der sich die Arbeiten im Innenraum mit dem urbanen Umfeld visuell überlagern.Der Titel ist Thomas Pynchons Roman Gravity’s Rainbow (deutscher Titel: Die Enden der Parabel) entliehen. Er verweist auf Aspekte wie Perspektivwechsel\, Verschiebungen der Wahrnehmung sowie das Wechselspiel zwischen Wirklichkeit und Fiktion.Kuratiert von Franziska Hünig und Veronika Witte
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