BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Gratis in Berlin//Event Calendar//DE
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
UID:event-2064458@gratis-in-berlin.de
DTSTAMP:20260701T000000Z
DTSTART:20231206T190000
DTEND:20231206T200000
SUMMARY:„So konnte es nicht bleiben!“
DESCRIPTION:Zeitzeugengespräch zur Erinnerung an eine Mal-Aktion mit Folgen vor 40 Jahren auf der Storkower FußgängerbrückeDie über 500 Meter lange Fußgängerbrücke zwischen dem Lichtenberger Wohngebiet Fennpfuhl und dem Friedrichshainer Samariterviertel war Anfang der 80er Jahre ein Un- und Angstort: Die Seitenfenster auf der Friedrichshainer Seite waren mit Blechplatten verschlossen. Viele nannten das verwahrloste Bauwerk Storkower Tunnel.Am 26. November 1983 bemalten 20 junge Leute den düsteren Ort mit Farbe: Tiermotive\, Menschenfiguren\, Bäume und Landschaften. Die Stasi untersuchte den Fall. Der SED-Staat verhängte drastische Geldstrafen. Sieben Beteiligte kamen ins Gefängnis. Zahlreiche Jugendliche solidarisierten sich mit der Aktion und brachten durch illegale Sammlungen die komplette Strafsumme von über 30.000 DDR-Mark auf.PROGRAMMBegrüßungHistorischer Einführungsvortrag von Dr. Dirk MoldtGespräch mit:Katrin Siebeck\, Zeitzeugin\, 1983 an der Malaktion beteiligtN. N.\, ZeitzeugeRudi Pahnke\, Pfarrer und Aktiver in der JugendarbeitModeration: Dr. Dirk Moldt\, Historiker und ZeitzeugeEine Veranstaltung des Jugend[widerstands]museums in Zusammenarbeit mit dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Hedwig-Wachenheim-Gesellschaft e. V.Die Veranstaltung ist Teil eines Projekts des Jugend[widerstand]smuseums\, das neben dieser Veranstaltung unter anderem auch eine Wanderausstellung umfasst und von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Bezirkskulturfonds Friedrichshain-Kreuzberg gefördert wird.
URL:https://www.berlin.de/aufarbeitung/veranstaltungen/artikel.1387775.php
STATUS:CONFIRMED
SEQUENCE:0
END:VEVENT
END:VCALENDAR
