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SUMMARY:Jüdische Kultur und Leben in Comics
DESCRIPTION:Die amerikanische Comickultur – gerade im Bereich der Superheldencomics – ist geprägt durch die Rezeption jüdischer Kultur\, Mythologie und Geschichte. Der ursprüngliche Name von Supermans Alter Ego Clark Kent ist ein hebräischer (Kar-El)\, der unglaubliche Hulk ist eng mit dem Golemmythos verknüpft und in den Lebensgeschichten vieler Held_innen aus dem Marveluniversum taucht die Shoa als Hintergrund auf. Jüdischer Alltag an sich tauchte lange Zeit – mit Ausnahme von vereinzelten Betty Boop-Comicstrips – hingegen nur selten in Comicgeschichten auf. Seit ein paar Jahren – spätestens nach dem Tabubruch von Art Spiegelman („Maus“) - tauchen verstärkt Graphic Novels auf\, die das Medium nutzen\, um auch jenseits aller Klischees jüdischen Alltag zu porträtieren und zu vermitteln. Der französische Zeichner Joann Sfar („Die Katze des Rabbiners“\, „Klezmer“) ist diesbezüglich ein Vorreiter\, der religiöse Traditionen und Gebräuche des Judentums darstellt und einem breiteren Publikum verständlich vermittelt. Nicht zuletzt haben Donald und Oma Duck auch schon in einer Ausgabe „Ferien im Kibbuz“ verbracht.....In einem Vortrag führt der Politikwissenschaftler und Comicsammler Dr. Maurice Schuhmann in die Thematik ein. Er zeigt an ausgewählten Beispielen\, wie jüdische Kultur und Mythologie\, aber auch der durch religiöse Gebräuche beeinflusste Alltag ihren Widerhall in Comics und Graphic Novels finden.In Kooperation mit: TKVA e.V.
URL:https://www.maurice-schuhmann.de
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