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SUMMARY:Titel entscheiden wir später
DESCRIPTION:Bertram Reinecke und Mara Genschel stellen ihre neue Prosa vor. „Ein Anfang ist“ sagt Aristoteles\, „was selbst nicht mit Notwendigkeit auf etwas anderes folgt\, nach dem jedoch natürlicherweise etwas anderes eintritt“ Wer sich aber einig sein möchte\, aus welchen Konstellationen natürlicherweise etwas folgt\, muss bereits einen Blick auf die Welt teilen. Statt solcher Und-dann-und-dann-Folgen\, die mit Notwendigkeit abrollen wie auf Panzerketten\, interessieren Bertram Reinecke deshalb Fiktionen die im Kleid von Sachtexten auftreten. Eigentliche Helden der Studien seines Bandes „Geschlossene Vorgänge“ sind Sinnhorizonte samt der darin verbauten Theorien. Mara Genschel arbeitet an einer Methode für Prosa\, die Klappentext insofern obsolet macht\, als dass sie gar nicht erst „erscheint“. Aber tut sie das wirklich? Auf der Bühne\, die hier auch eine Lesebühne ist\, versucht sie\, diesem Publikationsansatz durch Leibhaftigkeit zu entsprechen\, vielleicht schafft sie es sogar\, die Rahmenhandlung nicht zu zerstören.
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