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SUMMARY:Großes Kino - das größte Leinwandbild Berlins am Wittenbergplatz ab 10.2. zu sehen
DESCRIPTION:"Großes Kino - das größte Leinwandbild Berlins am Wittenbergplatz ab 10.2. zu sehen“ Der Berliner Künstler Peter Lindenberg fordert unsere Sehgewohnheiten herausDer Berliner Künstler Peter Lindenberg wird am 10. Februar ab 17 Uhr -parallel zur Berlinale- das größte Indoor-Bild Berlins vorstellen - zuvor war das Werk mit dem ironischen Titel „Rien ne va plus... !?“ live bei der Entstehung zu beobachten. Es ist gedacht als gigantische\, bildgewordene und gelebte Antithese zur übermächtig empfundenen digitalen Media-Realität unserer Zeit. Mit 120m Breite x 3m Höhe übersteigt das 360m2 Panorama-Werk klassische Sehgewohnheiten. Vor allem will es in Zeiten des Hypes um Krypto-Art allen Prophezeiungen vom nahen Ende der analogen Kunst widersprechen. Es soll schon anhand seiner Dimensionen als „großes Kino“ überwältigen und damit die Aufmerksamkeit auf sein vielschichtiges Thema lenken. Denn\, so Lindenberg: „Da geht noch viel mehr!“Das Bild soll unsere virtuellen Wahrnehmungsfiktionen vorführen als Synthese von medialen Artefakten und unzähligen „TV-Stories“ im Mix mit sinnlich konkreter Vitalität\, überdimensional fixiert auf einer greifbaren Leinwand - ähnlich wie bei Renaissance-Fresken. Im Zentrum stehen sprechende Blicke von Stars aus 100 Jahren Film\, eingerahmt von persönlichen Erinnerungen\, Gedanken und Gefühlen aus dem echten Leben - wie ein pulsierender Bilderstrom. Reduzierte Zeichnungen und hingeworfene Flüchtigkeit von Skizzen und Collagen werden kontrastiert mit wenigen Farben und klaren Konturen - wie ein Echo der wachsenden Oberflächlichkeit unserer virtuellen Erinnerungen\, die wie in manchen Träumen in Grautönen auftauchen\, vermischt mit Spuren vergangener Lebendigkeit.Das Mammut-Werk will auch durch seine dynamische Entstehungsweise diese mediale Welt zurückführen in die ursprüngliche Realität. Dafür hat Peter Lindenberg das Werk komplett alleine realisiert\, auf eigene Kosten und ohne externe Hilfe - um das Erlebnis des offenen Werdungs-Prozesses mit einfließen zu lassen. „Für mich war die Realisierung eine analoge und wahrlich physische Herausforderung in einer digitalen Welt!“Eröffnung / Opening / Vernissage am 10.2.2022 ab 17 Uhr - es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen
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