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SUMMARY:Polen-Litauen und der frühneuzeitliche Multikulturalismus
DESCRIPTION:03.02\, 18.00 | Pariser Platz 4A\, 10117 Berlin | Prof. Alvydas NikžentaitisAnmeldung: events@pileckiinstitut.de . Es gilt das 2G+ Regelwerk.“Der frühneuzeitliche Multikulturalismus: Der Polnisch-Litauische Unionsstaat und das alte Reich. Im Spannungsfeld von Geschichtsschreibung und Erinnerungskultur”Der Begriff “Multikulti”\, welcher nicht selten im Dienste der Polemik als politisches Schlagwort benutzt wird\, hat gerade in den 90er Jahren an Bedeutung gewonnen. Nicht selten suggeriert er jedoch ein sehr einseitiges\, “nicht-multikulturelles” Geschichtsbild\, als seien einheitliche Nationalstaaten\, wie man sie aus dem 19. Jahrhundert kennt\, schon immer die Norm gewesen. In seinem Vortrag “Der frühneuzeitliche Multikulturalismus. Der Polnisch-Litauische Unionsstaat und das alte Reich. Im Spannungsfeld von Geschichtsschreibung und Erinnerungskultur” bespricht Prof. Alvydas Nikžentaitis die multikulturelle\, faszinierend vielfältige Struktur der Gesellschaft des polnisch-litauischen Unionsstaats und die daraus resultierenden Herausforderungen für ihre Rezeption in der litauischen Geschichtsschreibung.Veranstalter: Pilecki-Institut Berlin\, Polnisches Institut Berlin und das Zentrum für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin und die Litauische Botschaft in Berlin\, bei welcher wir uns ganz herzlich für die freundliche Unterstützung bedanken!Der Vortrag behandelt nicht nur die Rezeption des Polnisch-Litauischen Unionsstaates in der litauischen Gesellschaft und Geschichtsschreibung des 20. und 21. Jh\, sondern auch allgemeiner das Spannungsfeld zwischen Geschichtsschreibung und Erinnerungskultur in Litauen. Damit ordnet sich das Thema in ein größeres und noch unzureichend untersuchtes Forschungsfeld ein – den Umgang moderner Nationen und Geschichtsschreibungen mit dem Kulturerbe frühneuzeitlicher Imperien.
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