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SUMMARY:15. Berliner Rede zur Freiheit am Brandenburger Tor mit Professor Lars Feld
DESCRIPTION:Programm und Anmeldung finden Sie unter dem angegebenen Link.Die 15. Berliner Rede zur Freiheit steht unter dem Eindruck einer Pandemie\, die nun seit mehr als einem Jahr andauert. Diese traf unsere Gesellschaft und Wirtschaft unvorbereitet. Sie hat zu einer neuen intensiven Diskussion über Freiheit geführt\, da grundlegende Rechte eingeschränkt wurden\, um die Ausbreitung der Infektion zu bremsen.Die Corona-Krise hat auch die Debatte um das richtige Maß des staatlichen Einflusses in der Sozialen Marktwirtschaft belebt. Soll sich der Staat in Deutschland und Europa auf Dauer stärker steuernd in das Wirtschaftsgeschehen einmischen? Oder wird es vielmehr Zeit\, dem Markt wieder mehr Geltung zu verschaffen? Tatsächlich sind die Erfahrungen widersprüchlich: Es war die Innovationskraft privater Unternehmen\, die überhaupt erst dafür sorgte\, dass schneller als erwartet wirksame Impfstoffe auf den Markt kamen. Auf der anderen Seite fiel es dem Staat nicht leicht\, in der Pandemie seine Aufgaben effizient und zügig zu erledigen.Es geht um eine Diskussion von grundsätzlicher Bedeutung. Sie muss fortwährend geführt werden. Eine schlichte Gegenüberstellung von Forderungen 'mehr Markt‘ versus ‚mehr Staat' greift dabei zu kurz. Es kommt vielmehr darauf an\, dass der Staat das tut\, was er soll\, nämlich einen Ordnungsrahmen setzen und Marktversagen korrigieren\, und dass er das möglichst effizient tut. Somit rückt die Ordnungspolitik als Regelbindung für eine funktionierende und menschenwürdige Wirtschaftsordnung wieder in den Vordergrund\, gerade mit und nach Corona. Sie bietet weiterhin die Grundlage für den Wohlstand breiter Bevölkerungsschichten.Die 15. Berliner Rede zur Freiheit hält Prof. Dr. Lars Feld. Er ist Direktor des Freiburger Walter Eucken Instituts\, also jener Forschungseinrichtung in Deutschland\, die in besonderer Weise das Erbe und die Entwicklung der Ordnungspolitik pflegt. Er war von 2011 bis 2021 Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und zuletzt dessen Vorsitzender. Er spannt den Bogen zwischen ordnungspolitischen Voraussetzungen unseres Wohlstandes und den aktuellen Erfordernissen eines wirtschaftlichen Neustarts für Deutschland.
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