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SUMMARY:Film: Spur der Steine
DESCRIPTION:(Regie: Frank Beyer\, DEFA 1966) (Eintritt frei)&nbsp\;- in der Galerie KungerKiezFilm im Rahmen der Ausstellung 'Der Platz - Geschichten um einen ehemaligen Todesstreifen in der Berliner Innenstadt' Als „Machwerk in jeder Beziehung“ wurde derFilm mit Manfred Krug in der Hauptrolle kurzeZeit nach Erscheinen in der DDR verboten. DieGeschichte um den unkonventionellen ZimmermannHannes Balla\, der ungekrönte „König derBaustelle“\, dem Parteisekretär der GroßbaustelleSchkona Werner Horrath\, der Ingenieurin KatiKlee und der ganzen Baubrigade passte denVerantwortlichen der SED-Hauptverwaltung Filmnicht ins sozialistische Bild. Der Film erfasse nicht„das Ethos\, die politisch-moralische Kraft derPartei der Arbeiterklasse und der Ideen des Sozialismus\,bringt dafür aber Szenen auf die Leinwand\,die bei den Zuschauern mit Recht Empörungauslösten“ (Hans Konrad am 6.7.1966 imNeuen Deutschland). Am 8. Juli 1966 verschwand„Spur der Steine“ aus den Kinos derDDR. Siegfried Wagner\, Kulturchef im ZK derSED\, donnerte: „Wer die Hand gegen die Arbeiterklasseerhebt\, dem wird sie abgehauen.“ Am28. Oktober 1989 wurde der Film erstmals wiederaus dem Giftschrank geholt. (Vgl. Frank Beyer:„Wenn der Wind sich dreht“\, 2001)
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