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SUMMARY:Bachkantate im Gottesdienst mit hauseigenem jungen Orchester\, super Solisten und Chor
DESCRIPTION:Johann Sebastian BachBachkantate: „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ BWV 93Sonntag\, 18.11.2018 / 18.00 UhrErlöserkirche am NöldnerplatzSopran: Barbara BergAlt: Irene SchneiderTenor: Volker ArndtBass: Sebastian BluthOrgel: Brigitta AvilaKantorei KarlshorstJunges Bach EnsembleLeitung: Cornelia EwaldPredigt und Liturgie: Pfrn. Sapna JoshiDie Choralkantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ ist zum 5. Sonntag nach Trinitatis 1724 entstanden. Ihr liegt der Text des Chorals von Georg Neumark (1641) zugrunde. Den Anlass zur Verwendung dieses Liedes bildet der im Gottesdienst verlesene Evangelientext: Petrus hat in der ganzen Nacht nichts gefangen\, wirft aber auf Jesu Rat die Netze nochmals aus und fängt eine solch große Menge Fische\, dass die Netze sie kaum halten können. Das Lied unterstreicht die Botschaft\, dass der Mensch sich auf Gottes Walten verlassen kann. Im Eingangschor verbindet sich ein aus zwei Oboen\, Streichern und Continuo bestehender Orchestersatz mit Choreinwürfen\, die versweise die erste Choralstrophe durchführen. Besonders koloraturreiche Imitationen prägen diesen festlichen Auftakt. Im anmutigen Duett Nr. 4 tragen Sopran und Alt zwar den Wortlaut der Liedstrophe vor\, lassen die dazugehörige Melodie jedoch nur von fern anklingen. Als eigentlicher Träger des Cantus firmus erweist sich eine aus Violinen und Viola zusammengestellte Mittelstimme\, die die Liedmelodie zeilenweise als „Choral ohne Worte“ einfügt. Dieses Trio mit Choral muss im Umfeld Bachs so geschätzt worden sein\, dass es später Eingang in die von Georg Schübler gedruckte Sammlung der „Sechs Choräle von verschiedener Art“ (sog. Schübler-Choräle) fand. Dass Georg Neumarks wunderbares Lied solch kunstvollen Niederklang in Bachs Werk fand\, kann als großes Geschenk für die Christenheit angesehen werden.Anselm Hartinger
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