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SUMMARY:Lesung der Geschichte "Mein erster Berlin-Marathon" aus dem Band "Wo sich Gott und die Welt traf" von Jenny Schon (Veranstaltungsreihe 'Der Schahbesuch 1967 - Auftakt für "1968" ')
DESCRIPTION:2. Juni 1967Jenny Schon liest ihre preisgekrönte Geschichte "Mein erster Berlin-Marathon" aus dem Band„Wo sich Gott und die Welt traf“\, Geest Verlag.Jenny Schon war seit den frühen 60iger Jahren Buchhändlerin und Einzelkämpferin. Tags arbeitete sie\, abends ging sie auf die Schule\, um das Abi nachzumachen\, das man ihr im Rheinland vorenthalten hatte\, weil sie ein Mädchen war. Schon in frühen Jahren schrieb sie Gedichte\, sie schrieb auch jetzt gegen die Notstandsgesetze und gegen den § 218\, sie machte 1965 eine eigene Zeitschrift\, die sie auf dem Kudamm verkaufte\, sie verkaufte auch die kritische Zeitung „Neuss Deutschland“ des kritischen Kabarettisten Wolfgang Neuss.1966 kam sie wegen der Beteiligung an der Demonstration gegen den menschenverachtenden Film „Africa Addio“ in den Knast. Ab 1966 war es ihr selbstverständlich\, soweit möglich\, sich den Protesten gegen den Vietnamkrieg der Amerikaner anzuschließen.1967 war sie in der sogenannten Leberwurst der Berliner Polizei in der Krummen Straße bei der Demonstration gegen den Schah von Persien. Erst seit dieser selbst erfahrenen menschenverachtenden Strategie Westberliner Politiker gegen demonstrierende junge Menschen begann sie sich zu organisieren\, zunächst in der studentischen Gewerkschaft\, dann im SDS.1968 gründete sie mit zwei anderen Buchhändlerinnen die linke Buchhandlung „Das Politische Buch“ in der Lietzenburger Straße\, 1969 machte sie Abitur und begann\, Sinologie zu studieren. 1972 war sie in Maos Reich eingeladen\, 1973 erschien ihr Reisebericht „China: Im Vertrauen auf die eigene Kraft“.Eintritt frei.Zeit: Mittwoch\, den 20.06.2018\, 18 UhrOrt: Galerie "made in wedding"\, Koloniestraße 120\, 13359 Berlin (Nähe U-Bahnhof Osloer Straße) ÖPNV:U 8/9 Osloer Straße | Bus 255 Soldiner Str./Koloniestr. | Tram M 13 / 50 Drontheimer Str.
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