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SUMMARY:Podiumsdiskussion | Der INF-Vertrag von 1987. Warum Abrüstung kein Hirngespinst ist
DESCRIPTION:Was im Dezember 1987 geschah\, grenzte für die meisten Zeitgenossen an ein Wunder: Nach Jahrzehnten eines fiebrigen Rüstungswettlaufs vereinbarten die Supermächte den ersten Abrüstungsvertrag des Nuklearzeitalters. Anschließend wurde eine komplette „Waffengeneration“ verschrottet\, über die wenige Jahre zuvor noch erbittert gestritten worden war: die in Europa und Asien stationierten Mittelstreckenraketen der USA und UdSSR. Obwohl noch immer wegweisend\, droht diese Vereinbarung in den aktuellen Streitereien zwischen Washington und Moskau zerrieben zu werden – mit unkalkulierbaren Folgen weit über Europa hinaus. Über die Geschichte und aktuelle Bedeutung des INF-Vertrages diskutieren: Patricia Flor\, Beauftragte der Bundesregierung für Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle\, BerlinOliver Meier\, Stiftung Wissenschaft und Politik\, BerlinOtfried Nassauer\, Berliner Informationszentrum für Transatlantische SicherheitAndreas Wirsching\, Institut für Zeitgeschichte München – Berlin Moderation: Bernd Greiner\, Berliner Kolleg Kalter Krieg Eine Veranstaltung des Berliner Kollegs Kalter Krieg\, des Instituts für Zeitgeschichte München – Berlin und des Historischen Instituts der Universität Mannheim mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Stiftung Friedensforschung\, der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung und der Humboldt-Universität zu Berlin.Der Eintritt ist frei.Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.Die Veranstaltung findet im Senatssaal der Humboldt-Universität statt.
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