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SUMMARY:Kinder von Zwangsarbeiterinnen und ihre Gräber auf deutschen Friedhöfen
DESCRIPTION:Das nationalsozialistische Deutschland verschleppte seit September 1939 über 13 Millionen Menschen zur Zwangsarbeit ins Reichsgebiet. Allein in Berlin\, der Hauptstadt und zugleich einem der wichtigsten Rüstungszentren Deutschlands\, leisteten rund 500.000 Menschen Zwangsarbeit. Der Einsatz dieser ausländischen Arbeitskräfte in Zwangsarbeit war ein zentraler Baustein der NS-Diktatur und der Kriegswirtschaft. Die Arbeitsplätze und die Unterkünfte der Zwangsarbeiter waren über die gesamte Stadt verteilt. Unter ihnen befanden sich auch viele verschleppte Kinder und Jugendliche sowie Kinder\, deren Mütter als Zwangsarbeiterinnen in Deutschland interniert waren. Ältere Kinder mussten arbeiten\, jüngere waren häufig sich selbst überlassen und wurden schlecht versorgt. Besonders die Kinder der Frauen aus Osteuropa\, die aus sogenannten rassischen Gründen als „minderwertig" galten\, hatten schlechte Überlebenschancen. Viele von ihnen starben infolge von Vernachlässigung und Hunger. Die Gräber dieser Kinder zeugen von einem besonders grausamen Kapitel der NS-Zwangsarbeit. Wir finden sie auch auf Berliner Kriegsgräberstätten.Die Geschichte der Kinder in der Zwangsarbeit und der Kinder von Zwangsarbeiterinnen sind Thema unserer Veranstaltung. Begrüßung: Dr. Christine Glauning\, Leiterin Dokumentationszentrum NS-ZwangsarbeitMarkus Meckel\, Präsident des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge Vortrag: Uta Fröhlich\, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Dokumentationszentrum NS-ZwangsarbeitDr. Ingolf Wernicke\, Landesverband Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Berlin Moderation: Dr. Nils Köhler\, Leiter der Abteilung Gedenkkultur und Bildung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge(eine Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.)
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