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SUMMARY:APELL DEN HOLOCAUST NIEMALS ZU VERGESSEN
DESCRIPTION:HISTORISCHES (GRATIS) KONZERT VOM SOBIBOR-ÜBERLEBENDEN JULES SCHELVIS (93) UND DEM NIEDERLÄNDISCHEN NATIONALEN SYMPHONIE- UND KAMMERORCHESTER AM 2. JULI 2014 IN BERLIN Am Mittwoch\, 2. Juli um 20.30 Uhr findet ein einzigartiges Gedenkkonzert in der Martin Luther Kirche in Berlin-Neukölln (Fuldastr. 50) statt. Während des Konzerts erzählt Jules Schelvis\, Überlebender der Vernichtungslager Sobibor und Auschwitz und sieben weiterer Konzentrationslager\, in deutscher Sprache über die 72 Stunden lange Reise zum Vernichtungslager Sobibor. Dort wurden im Zweiten Weltkrieg rund 34.000 Juden aus den Niederlanden ermordet. Der Zeugenbericht von Jules Schelvis wird mit Musik vom Nationalen Symphonie- und Kammerorchester begleitet. Die Veranstaltung wird unterstützt durch einzigartige historische Bilder aus dem Archiv des Niederländischen Instituts für Bild und Ton. Teilhaben an diesem besonderen „GRATIS"-Konzert Möchten Sie an diesem besonderen Konzert teilhaben? Das ist möglich! Um allen Interessenten einen Sitzplatz garantieren zu können\, empfehlen wir Ihnen auf Zeit zu sein. Die Kirche ist geöffnet ab 19.30 Uhr. Das Konzert fängt an um 20.30 Uhr. Die Adresse ist Martin-Luther-Kirche\, Fuldastraße 50 in Berlin. Mit dem Besuch des Konzerts sind grundsätzlich keine Kosten verbunden. Selbstverständlich schätzen wir eine freiwillige Spende für die Organisationskosten der Tournee (nach Ablauf des Konzerts). Konzerttournee symbolisiert den Transport zum Vernichtungslager Das Konzert in Berlin ist das zweite dieser Reihe\, die in Amsterdam beginnt und über Deutschland (Berlin) nach Sobibor in Polen führt (im nahe gelegenen Lublin wird das 3. und letzte Konzert stattfinden). Diese drei Konzerte symbolisieren „die Reise"\, die vor 71 Jahren stattfand. Am 1. Juni 1943 wurde Schelvis\, gemeinsam mit seiner Frau Rachel und ihrer Familie und 3.000 weitere Juden aus den Niederlanden\, von Westerbork in Viehwagons zum Vernichtungslager Sobibor transportiert. Fast alle\, auch seine Frau Rachel\, wurden direkt nach der Ankunft vergast. Jules gehörte zu den 81 jungen Männern\, die ausgewählt wurden\, um an anderer Stelle als "Arbeitsjuden" in Polen und Deutschland zu arbeiten. Nach dem Krieg hat sich herausgestellt\, dass er der einzige Überlebende seines Transports ist. Weitergabe an die nächsten Generationen Mit der Tournee hofft Jules Schelvis\, angesichts seines hohen Alters möglicherweise zum letzten Mal\, seinen Augenzeugenbericht auch in Deutschland und Polen erzählen und an die nächsten Generationen weitergeben zu können: „Ich wünsche mir\, dass Sie dies\, Ihren Kindern in verständlicher Sprache weitergeben\, damit auch sie wissen\, was im Zweiten Weltkrieg mit den Juden geschah. Sie können es später\, wenn es keine Überlebenden mehr gibt\, an ihre eigenen Kinder weitergeben und diese wieder an die nächste Generation. Wenn Sie das – und das ist meine größte Hoffnung – tun\, haben Sie und ich mit meinem Zeugenbericht zum Gedenken der 34.000 Juden aus den Niederlanden ein kleines Steinchen beigetragen." Ende des Presseberichts Apeldoorn\, 15. Mai 2014Anmerkung für die Redaktion / nicht zur Veröffentlichung: Mehr Informationen und/oder digitales Bildmaterial erhalten Sie beim: Nationalen Symphonie- und Kammerorchester / Op-Maat- cultuurpromotie &amp\; impresariaat Jan Vermaning\, 06-55963218\, opmaatvermaning@hetnet.nl Kulturprojekt Frederieke Jeletich-Visser\, 06-21632067\, post@cultuurproject.nl Die Einführung des Konzerts (in niederländischer Sprache) ist zu sehen auf: http://youtu.be/yUMWPTrvz40 Hauptsponsoren
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