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SUMMARY:Vernissage: Ikonen der Moderne - Bilder von Lajos Boros
DESCRIPTION:Einführung in das Leben und Werk das Künstlers mit Holger Schade Musik: Clara Steinkellner (Geige) und Thomas Brunner (Klavier) Lilla Boros-Gmelin und Christian Gmelin führen durch die Ausstellung &nbsp\; Die Bilder sind in den Wochen nach der Vernissage bis zum 6. April 2014 jeweils Montags bis Freitags von 9 bis 17 Uhr zu sehen sein\, eine Besichtigung am Wochenende ist auf Anfrage evtl. möglich. &nbsp\; Der Maler Lajos Boros (1928 - 2011) wurde in Sighetu-Marmatiei (Siebenbürgen) in einer ungarisch-stämmigen Familie geboren. Nach einer akademischen Ausbildung zum Maler in Cluj-Clausenburg und einem erfolgreichen Werdegang als junger Künstler im damaligen sozialistischen Rumänien\, begegnete Boros im Alter seinem künstlerischen und spirituellen Lehrer: dem Maler Janos Mattis-Teutsch\, der zu den Pionieren der künstlerischen Avangarde des frühen 20. Jahrhunderts gehörte. Als ein Leben unter den damaligen gesellschaftlichen Verhältnissen in Rumänien zunehmend schwieriger wurde\, entschloss sich Boros\, 1970 anlässlich einer Ausstellungsbeteiligung in Wiesbaden sein Land und\, was besonders schwer wog\, zunächst auch seine Familie zurück zu lassen. In dieser Zeit des biografischen Nullpunktes begegnete er der Anthroposophie. Seinen Lebensunterhalt musste er zunächst als Kunststoffschlosser verdienen – nach schweren Arbeitstagen\, ganz im Verborgenen entwickelte er\, alles bisher Geschaffene gleichsam hinter sich lassend\, die Idee seiner "Urkomposition". Wenn man sich betrachtend diesen freiwilligen Reduktionen – “Ich male nur EIN Bild“– aussetzt\, wird man Erstaunliches entdecken: dass gerade mit dieser Begrenzung eine höchst differenzierte Farbwirksamkeit erscheinen kann. Die vom Vorstellungshaften und vom Materiellen entbundene Farbe erklingt frei und findet zugleich Rückhalt im Kompositorischen des Bildes. Dadurch entsteht im Betrachten ein gestalteter\, offener Erlebens-Raum für diese Ikonen der Moderne. - Holger Schade &nbsp\; Veranstalter: Freundeskreis Georg Kühlewind in Kooperation mit Sinnewerk e.V. und der Freien BildungsstiftungEintritt frei - Spende erbeten
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