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SUMMARY:Big Data und die Medizin. Durch Datensammeln zu besserer Gesundheit? 
DESCRIPTION:Es scheint zum Zauberwort des Jahres 2014 zu werden: Big Data. Das technische Zusammenführen großer Datenmengen soll neue Erkenntnisse generieren\, Forschungen ermöglichen\, unser Leben vereinfachen. Große Hoffnungen sind damit verbunden\, große Befürchtungen allerdings auch. Das gilt insbesondere für den Bereich Medizin und Gesundheit. In diesem Frühjahr startet die Langzeitstudie „Gemeinsam forschen für eine gesündere Zukunft – Die Nationale Kohorte". Ein Netzwerk deutscher Forschungseinrichtungen will durch großangelegte Beobachtung von rund 200.000 Freiwilligen die Ursachen von Volkskrankheiten herausfinden. Parallel dazu bietet die neue elektronische Gesundheitskarte die Möglichkeit\, umfänglich patientenbezogene Daten zu speichern. Ein neuer Weg zu besserer Gesundheitsvorsorge und -fürsorge für uns alle? Oder doch gesellschaftliche Bevormundung von individuellen Lebensweisen? Wird gar das einträgliche Geschäft mit der Gesundheit zu einem Geschäft mit den Daten? Welche Auswirkungen haben Statistiken\, ihre Vorannahmen und die Art\, wie sie zustande kommen\, auf Therapien und politische Entscheidungen? Welchen praktischen Nutzen generiert Big Data wirklich auf dem Feld der Gesundheit? Podiumsgäste: Prof. Dr. Iris Pigeot\, Institutsleiterin des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie aus BremenUta Wagenmann\, Gen-Ethischer InformationsdienstProf. Gert G. Wagner\, Vorstandsmitglied im DIW Berlin und Vorsitzender des Rats für Sozial- und WirtschaftsdatenModeration: Harald Asel Inforadio (rbb)
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