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SUMMARY:Kino der Geheimdienste
DESCRIPTION:Wir (bisher ca. 8) mochten unsere Wissenslücke zum Thema Geheimdienst-Kino verkleinern. Wer noch mitwill\, einfach kurze Nachricht an mich. :-) Auftakt KINO DER GEHEIMDIENSTE\, Geheimdienste im internationalen Vergleich 20 Uhr im Zeughaus-Kino Quelle und weitere Filme + Termine: Website unten. -Es war wohl weltweit einmalig\, den Nachrichtendienst einer Diktatur aufzulosen und jedem zuganglich zu machen-\, erinnert sich Hansjorg Geiger\, der erste Direktor der Behorde der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU). Diese Chance nutzend\, gibt die Filmreihe KINO DER GEHEIMDIENSTE erstmalig einen umfangreichen Einblick in das geheimdienstliche Filmen der drei ex-sozialistischen Lander DDR\, (Tschecho-)Slowakei und Ungarn. Dabei geht es nicht um die Geschichte der Geheimdienste des Ostblocks\, sondern um deren Bildpolitik. Die Reihe stellt Genres und filmische Mittel in den Vordergrund\, hinterfragt den Umgang mit Bild\, Wort und Schrift\, mit Fiktion und Dokument. Wie inszenierte die -Firma- sich selbst und wie ihre -Feinde-? Was wurde aufgezeichnet? Mittels welcher Verfahren wurden Narrative und Argumente generiert? Gibt es für die offen brutalen bis versteckt perfiden Vorgehensweisen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) eine Entsprechung in ihrem Umgang mit den Medien Film und Video? Nach den Filmvorführungen finden jeweils Publikumsgesprache statt\, zu denen unter anderem Mitarbeiter der BStU und Filmhistoriker eingeladen worden sind. Auftaktveranstaltung am 24.11. um 20 Uhr im Zeughauskino: KINO DER GEHEIMDIENSTE Geheimdienste im internationalen Vergleich Begrüßung Austausch von ehemaligen Agenten auf der Glienicker Brücke am 11.2.1986 aufgrund einer Vereinbarung zwischen USA\, BRD\, ASSR\, Polen\, DDR und UdSSR DDR 1986\, P: Filmstudio Agitation des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS)\, 9-&#8482\; Luzifers Ordonnanz - eine nicht alltagliche Geschichte für Tschekisten DDR 1986\, Herkunft: MfS\, 30-&#8482\; Titkos Aµrizetbevétel Konspirative Zuführung H o.D.\, P: Filmstudio des Innenministeriums der VR Ungarn\, 9-&#8482\; NA¡vod k pouA¾itA­ operatA­vnej techniky Anleitung zur Anwendung der Operativtechnik - eine Montage aus Lehrfilmen ASSR o.D./2001\, P: Amt für Dokumentation und Untersuchung der Verbrechen des Kommunismus\, Innenministerium der Tschechischen Republik\, 19-&#8482\; Wer ist wer? DDR 1987\, P: Filmstudio der HA II des MfS\, 28-&#8482\; Mit einer internationalen Mischung aus Highlights aller zehn Programme eroffnet die Reihe KINO DER GEHEIMDIENSTE. Die Begrüßung übernehmen Agenten mehrerer Lander\, die auf der Glienicker Brücke zwischen Westberlin und Potsdam in familiarer Stimmung die Fronten wechseln - ein Agentenaustausch aus dem Jahr 1986. Luzifers Ordonnanz (1986) erzahlt vom -Verrat- eines eifersüchtigen Ehemannes\, der mit einem fingierten Kontakt zu westlichen Botschaften seinen Nebenbuhler ausschalten wollte und dabei selbst ins Visier geriet. Um die moralische Verwerflichkeit der Handlungen ihres (nun ehemaligen) Genossen zu unterstreichen\, scheuten sich die Filmemacher nicht\, Sex-Szenen und eine Teufelsmaske zu inszenieren. Der Film Titkos Aµrizetbevétel (Konspirative Zuführung) schildert\, wie in Ungarn ein Mann als IM (Inoffizieller Mitarbeiter) geworben und zu diesem Zweck -zugeführt- werden soll. Von der Legende\, die seine Abwesenheit erklart\, bis hin zur Verhaftungschoreografie ist jeder Schritt detailliert inszeniert. Wie die Sicherheitsdienste von den sowjetischen Genossen siegen lernen wollten\, demonstriert der tschechische Film NA¡vod k pouA¾itiu operatA­vnej techniky (Anleitung zur Anwendung der Operativtechnik\, 2001). Nach einem selbst produzierten Kapitel zur Observationstechnik schließen sich Spielszenen aus verschiedenen KGB-Filmen an. Für Action sorgt ein von den Sowjetgenossen ins Auto eingebauter Spezial-Observationsmonitor. Der Film Wer ist wer (1987) schließlich erzahlt vom Werdegang und der Verhaftung -Evas-\, einer weiblichen IM\, der Fluchtabsichten vorgeworfen wurden - ein Paradebeispiel für die eigenartige -Found-Footage-Methodik- des MfS. Zur Eroffnung der Filmreihe spricht Marianne Birthler\, Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU)\, in Anwesenheit weiterer hochrangiger Gaste aller beteiligten Lander. In das Filmprogramm führen ein: Karin Fritzsche\, Dietmar Kammerer und Barbara Wurm. Der Eintritt ist frei. am 24.11. um 20.00 Uhr" Quelle und weitere Filme + Termine auf der Website
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